Arbeitsgruppen

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1. Singen und stimmlich Improvisieren in allen Klassenstufen
Von der einfachen pentatonischen Melodie über die lebendigen Kirchentonarten zur ersten Mehrstimmigkeit wollen wir einen stimmlichen Weg finden. Die Bildung des Chors in der Klasse und in klassenübergreifenden Modellen bis hin zum tragenden Oberstufenchor ist heute eine ganz wesentliche Aufgabe geworden.
Peter Appenzeller/ Michael Schaub

2. Bienen und Schule [DE/IT]
Api e scuola
u.a. heilende Bienenprodukte (Substanzen, mögliche Verwendung und Umgang in der pädagogischen Praxis), heilende Bilder aus dem Leben der Bienen, direkte Begegnung mit dem Bienenvolk (Kinder und Bienen in der Praxis), eine Bienenepoche; die Inhalte und auch die Arbeitsformen des Workshops sollen aus den Fragen und Interessen der Teilnehmer entwickelt werden.
Johannes Sturm

3. Jobsharing an Waldorfschulen – Vision zum Gesundbleiben
Viele LehrerInnen an Waldorfschulen sind mit einem vollen Pensum sehr belastet/überlastet. Angehende LehrerInnen sind unsicher, ob sie sich den Aufgaben einer Klassenlehrperson gewachsen fühlen. Vor allem der Respekt vor der Elternarbeit ist gross. Mit einem Stellenpartner bzw. Stellenpartnerin könnte man sich besprechen, sich stärken, sich ergänzen. Was an den staatlichen Schulen längst eine gängige Unterrichtsform ist, kann auch an Waldorfschulen funktionieren. Wie könnte ein Jobsharing an der Waldorfschule aussehen?
Rosmarie Giese/ Andrea Kaufmann

4. Spielraum für Wesentliches [DE/FR]
Créer un espace pour l‘essentiel
Wie mache ich mir und meinen Schülern das Leben und Lernen leichter? Daran forschen wir gemeinsam entlang Ihrer Themen- und Fragestellungen. Die abwechslungsreiche Mischung aus Erfahrung und Reflexion, Bewegung und Ruhe, Drinnen und Draußen, Spielen und Denken, Fragen und Antworten sorgt dafür, dass Erfahrungen zu Erkenntnissen werden und sowohl privat als auch beruflich angewandt werden können.

Comment rendre la vie plus simple – celle de l’enseignant et celle des élèves ? À travers des échanges, des moments de mouvement et de jeu et la réflexion commune, les expériences partagées pourront apporter de nouveaux éclairages et porter fruit dans la vie personnelle et professionnelle.
Christian Maier

5. Gesundheit entsteht auf dem Acker: die enkeltaugliche Schul-Ernährung
Das große Engagement von Schülern und Schülerinnen für die „Fridays for Future“ Bewegung zeigt deutlich, dass sich viele um ihre Zukunft sorgen. Wie wird sich der Alltag angesichts des Klimawandels ändern? Bleiben wir gesund mit den Pestizidrückständen in Lebensmitteln, mit dem Bienensterben und den Umweltproblemen? Am Beispiel der „enkeltauglichen Cafeteria“ einer Waldorfschule werden im Workshop Themen zur nachhaltigen Ernährung vom Acker auf den Teller angesprochen. So werden im Alltag positive Werte gepflegt.
Barbara Horwedel, Küchenleiterin Waldorfschule Freiburg St. Georgen (D)
Dr. Jasmin Peschke, Fachbereich Ernährung, Sektion für Landwirtschaft, Goetheanum (CH)

6. Gesprächsklima im Wandel – gelingende Kommunikation [DE/IT]
Atmosfera colloquiale in trasformazione: riuscire a comunicare
Mit Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Kindern Gespräche führen, die ein zukunftsfähiges Zusammenarbeiten erwirken? Durch aufrichtiges Kommunizieren ein wertschätzendes und lebensvolles Schulklima wachsen lassen? Geht das? Unsere Interpretations- und Bewertungskultur erzeugt dicke Luft im Miteinander und zehrt an unseren Lebenskräften.  Mit Hilfe der 4-Schritte-Methode der gewaltfreien Kommunikation verwandeln wir die ‚dicke Luft‘ in ein aufbauendes Miteinander.
Marianne Tschan

7. Heilende Wirkung der Farbe
Farbe umgibt uns, sie klingt in uns, sie verbindet uns mit der Welt. Sie ist kein Überzug über die Gegenstände sondern ein Wesenhaft-Wirkendes. Im künstlerischen Erleben eröffnen sich die vielschichtigen Ebenen des Farbigen. Das vertieft, beflügelt, gesundet. «Farbe ist Seele der Natur und des ganzen Kosmos, und wir nehmen Anteil an dieser Seele, in dem wir das Farbige miterleben.» (R. Steiner) Mit Malen, Gesprächen und Bildbetrachtungen.
Jasminka Bogdanovic, Malerin, Eurythmistin, Referentin, Dozentin, eigene künstlerische Arbeit, Kuratorin von diversen Ausstellungen, geführte Kunstreisen, literarische Beiträge zu Fragen der Kunst für diverse Fachzeitschriften, lebt und arbeitet im Basel

8. Nutzobjekt oder Kleinskulptur?
Sculptures en pierre olaire et albâtre
Vollplastisch - Relief - Stehend - Liegend - Hängend
Anhand alter/ neuer/ zeitloser Formensprache werden diverse kleine Skulpturen erschaffen. Dies können wir bei den diversen alten Kulturen untersuchen. Mit unterschiedlichen  Werkzeugen, die zum Teil  einfach herzustellen sind, werden die Speckstein und Alabasterrohlinge zu kleinen schönen Objekten geformt und  geschliffen. Diese Arbeit ist unterrichtsbezogen und richtet sich an alle Klassenstufen und an das eigene künstlerische Arbeiten.
Roland Lardon

9. (Fremd?)-Sprachunterricht
Wie wir im (Fremd?)-Sprachunterricht für verschiedenste Arten von Kindern und Jugendlichen kräftesparend und begeisternd grösstmögliche Lernerfolge erzielen können. Dabei prüfen wir eine Reihe von gängigen Unterrichtsmitteln - von Theatermethoden als Sprechanlass über schriftliches und mündliches Übmaterial bis zum Lehrbuch - auf Wirkung und Wirksamkeit.
Alec Templeton

10. Resilienz durch Selbstwirksamkeit
Eine salutogenetische Pädagogik hat als Bezugsrahmen allein das sich entwickelnde Individuum. Welche Mittel haben wir, um den heranwachsenden Menschen in ein schöpferisches Verhältnis zu sich selbst zu setzen? Die Gesichtspunkte der Salutogenese, das Zusammenspiel der Wesensglieder, die Willens- und Ichentwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Ulrike Poetter

11. Salutogenese: Möglichkeiten der Bewegung und der Haltung
Bewusstsein für die eigene Bewegung, die eigene Beweglichkeit und der persönlichen Haltung im Raum erleben durch freudige Spiele, gemeinsames Bewegen und Übungen aus der Bothmer Gymnastik. Austausch zu Fragen der Gesundheit und Bewegungsnot für Schüler und Lehrer im Schulalltag heute. Bitte bewegungsfreudige Kleidung und Eurythmieschläppchen mitbringen.
Gerlinde Idler

12. Der Schlaf und seine Bedeutung für Kind, Jugendalter, Gesundheit
Es ist eine Besonderheit der Steiner-Pädagogik, die gesundheitlichen und entwicklungspsychologischen Aspekte des Schlafes verstehen zu lernen, daraus Konsequenzen zu ziehen und sie pädagogisch anzuwenden. In gleichem Masse greift die Eurythmie ein in die «schlafende Sphäre» des Menschen: den Willen. Beides zusammen bildet einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung gesundheitsfördernder Kräfte im Heranwachsenden.
Isabelle Julienne/ Marcus Schneider

13. Informatische Grundbildung mit CS unplugged
Um Kompetenzen im Bereich informatischer Grundbildung zu erlangen, können digitale Geräte oder analoge Methoden angewendet werden. Die kantonalen Bildungspläne lassen Spielräume, die genutzt werden können. Im Kurs werden «Good Practise» Methoden mit Computer Science unplugged (Informatik ohne Strom) für den Bereich Algorithmen, binäres Zahlensystem und Informatiksysteme bearbeitet, die für Klasse 5-8 geeignet sind. Voraussetzung: Interesse am Bereich informatische Grundbildung.
Katinka Penert

14. Der Schulgarten als nachhaltiger Lernort
Der Garten ist der Umraum, in welchem der Mensch die Natur in grösste Nähe geholt hat. Er ist die direkte Begegnung mit dem, was unsere Lebens- und Kulturgrundlage ist. Der Garten mit seinen Kulturpflanzen, mit Blumen, Sträuchern, Obst und einer reichen Tierwelt hat mit allen Bereichen des Lebens zu tun - mit Ernährung, Schönheit, Kunst, Handwerk, Forschung, Wirtschaft, Philosophie. Er bietet die Hand für einen sinngebenden und fächerübergreifenden Unterricht. In ihm wollen wir einen Spaziergang machen um seine pädagogische und gesundende Kraft kennen zu lernen.
Peter Lange

15. Resilienz-Pädagogik
Wie meistere ich Entwicklungsschwellen bei mir und den SchülerInnen, dies mit Fokus auf überfällige Mittelstufenreformen? Anhand konkreter Schulprojekte, z.B. durch das „SchoolGoesBusiness-Projekt“ und durch Portfolio-Abbildungen im Intranet, können wir uns anregen lassen, eigene Ideen zu entwickeln. Dies unterstützt und bereichert unsere Oberstufenpädagogik, sowohl vorberuflich, als auch ganz besonders persönlichkeitsbildend.
Ulrich M. Kleber

16. Rudolf Steiner Schulen und ihre Finanzen
Die nachhaltige Finanzierung der Schulen in der Zukunft wird immer anspruchsvoller. Schliesslich können sie nur Dank der Elternbeiträge einerseits und vehementer Gehaltsverzichte der Lehrpersonen andererseits existieren. Gleichzeitig ist es ein zentrales Anliegen der Rudolf Steiner Schulen allen Bevölkerungskreisen den Schulbesuch zu ermöglichen. Wie können die Schulen ihre finanzielle Situation im gegenwärtigen gesellschaftlichen Umfeld stärken? Zu diesem Thema möchten wir uns auch im Hinblick auf die Statistik der Steiner Schulen in der Schweiz und der verschiedenen Finanzierungsmodelle austauschen.
Gesprächsführung: Thomas Didden (Koordinator RSS Schweiz) unter Mitwirkung von René Aebersold (Finanzverantwortlicher RSS Bern-Ittigen-Langnau, und Stiftungsrat Stiftung zur Förderung) und Heinz Brodbeck (Vorstand RSS Schweiz und Stiftungsrat Stiftung zur Förderung)

17. Gesundheit durch eurythmische Bewegung
Die Arbeitsgruppe wendet sich an pädagogisch tätige Eurythmistinnen und Eurythmisten. Wir wollen durch praktisches Tun in einen kollegialen Erfahrungsaustausch kommen und Fragen aus der Praxis bearbeiten. Unter dem Gesichtspunkt der gesundenden Wirkung der Eurythmie sollen Beispiele aus dem Eurythmieunterricht aller Altersstufen erarbeitet werden. Alle TeilnehmerInnen sind aufgefordert eigene exemplarische Beispiele mitzubringen.
Dorothea Scheidegger/ Claire Wyss

18. Schulentwicklung – ein Beitrag zur gesunden Entwicklung der Heranwachsenden [DE/FR]
À la recherche de méthodes favorisant le développement sain des adolescents
Gemeinsam besprechen wir Möglichkeiten, wie sich Unterrichtsformen erweitern lassen, z.B. werden die Themen Heftführung, offene Aufgabenstellungen und Schülerfirma dargestellt. Wir werden praktisch arbeiten, um durch die eigene Erfahrung, ein Umsetzen in der Klasse zu unterstützen. Die TeilnehmerInnen mögen auch eigene bereits praktizierte und eben sich entwickelnde Ideen vorstellen.

Travaux pratiques, partage d’expériences, échanges – sur des thèmes tels que la gestion des cahiers, les exercices et devoirs laissant place à l’initiative des élèves, la création d’une entreprise par les élèves etc.
Philippe Gautier

19. Das Sprechen als Entwicklungsmoment für Lehrer und Schüler
Novalis beschreibt die Sprache als Ausdruck des Geistes; sie vermittelt auch Kraft, Freude und Wirksamkeit. Wir arbeiten mit Rap und Märchen, Balladen und zeitgenössischer Dichtung an der Beziehung zum Körper, an der Stimme … Wie verbinde ich mich mit meiner Sprache, und wie wirke ich auf die Kinder und Jugendlichen?  Wie wird mir Dichtung und Literatur zur Quelle für authentisches Sprechen? Sie können auch gerne Texte mitbringen.
Jutta Nöthiger

20. Le défi du texte en classe de français langue étrangère
Quels textes lire de la 9e à la 12e classe ? Selon quels critères les choisir ? Comment faciliter l’accès aux textes? Quelles activités développer? Nous nous attacherons à trouver des réponses à ces questions en examinant des textes divers allant des textes didactisés aux textes littéraires.
Gilberte Dietzel

21. Die Kraft des Balance-Schaffens [DE/FR]
Chercher l’équilibre (modelage et échanges)
Auf unendlich vielfache Weise können wir Balance schaffen: zwischen Innen und Aussen, Angst und Mut, Zerstreuung und Festfahren und dadurch immer mehr die gesundende Kraft des Balance-Schaffens kennenlernen. Balance Schaffen kann ich aber nur in jedem einzelnen Augenblick tätigen aus der ganz konkreten Situation. So wollen wir diesem ganz konkret in der tätigen Arbeit mit unseren Händen und dem Ton nachgehen und diese Kraft erforschen.

Vivre la force de la recherche d’équilibre entre extérieur et intérieur, peur et courage, dissipation et rigidité.
Ulrikke Stokholm

22. Formenzeichnen – schön und gesund! [DE/FR]
Le dessin de formes, une source de santé pour enfants et enseignants (travaux pratiques et échanges)
«Die Welt ist schön» soll im zweiten Jahrsiebt als Grundlage für eine gesunde Entwicklung erlebbar sein.  Mit dem Formenzeichnen steht ein Werkzeug zur Verfügung, das durch intensives Bewegen und Formerleben die Ätherkräfte ergreift und stärkt und damit zu einem erhöhten Lebensgefühl führt. Die Arbeitsgruppe will mit vielen praktischen Beispielen aufzeigen, wie durch Formenzeichnen für Schüler und Lehrer die inneren Kräfte geschult und gefördert werden können.

 « Le monde est beau » - sur cette base se construit le développement sain des enfants pendant la deuxième septaine. Le dessin de formes offre un outil puissant pour renforcer les forces éthériques, à travers le mouvement et le vécu des couleurs. Travaux pratiques et échanges.
Peter Büchi

23. Gratwanderung - das rechte Mass finden im Alltag [DE/IT]
Camminare sul filo del rasoio: trovare il giusto equilibrio nel quotidiano
Selbstentwicklung ist eine Gratwanderung. Es gilt das rechte Mass zu finden zwischen dem eigenen Wohl und dem der andern. Im Kurs werden wir Übungen vorstellen/ aufbauen, die helfen, das rechte Mass zu finden und mit den Fragen der Teilnehmenden die Entdeckungreise nach dem rechten Mass gleich beginnen.
Regula Werren/ Florian Osswald

24. Das Verbinden und Harmonisieren von Gegensätzen in der Malerei
Peinture avec des couleurs naturelles
Die Bildekräfte und die schöpferischen Kräfte im Menschen anzuregen, zu entwickeln und zu kultivieren bewirkt einen gesunden Inkarnationsprozess, indem der ganze Mensch ergriffen und das Geistig-Seelische des Kindes in harmonischer Weise mit dem Körperlich-Leiblichen in Einklang gebracht wird. Das Verbinden und Harmonisieren von verschiedenen gegensätzlichen Kräften (wie Licht/ Dunkel. Linie/Fläche usw.) wollen wir in der Kunst der Malerei erüben und aus dem Erleben der Farbqualitäten zu konkreten Bildgestaltungen vordringen. Mit Pflanzenfarben
Elisa Wannert

25. Tafelbilder als gesundheits- und entwicklungsförderndes Mittel
Wir werden das Tafelzeichnen in der Schule aus dem gesundheitsfördernden Blickwinkel betrachten. Wie wirkt ein Tafelbild auf einen Erstklässler? Was braucht ein Achtklässler? Was können die Kinder in welchem Alter in dem Bild sehen, verstehen und aufnehmen? Was überfordert die kindliche Seele und was stärkt sie in welchem Alter? Für Klassen-, Fach- und Oberstufenlehrerkräfte. Mit praktischem Zeichnen.
Julia Palkova

26. Gesundheitskräfte im Schulalltag - die medizinisch-pädagogische Arbeitsgruppe
Was sind Gesundheitskräfte - wie erhalte und kultiviere ich sie? Gesundheit beginnt bei uns selbst. Wie gehen wir mit uns um? Wie gestalten wir Beziehung zu uns und unserem Gegenüber? Kennen wir den Dialog mit uns selbst? Stehen wir in enger und vertrauter Beziehung zu unseren Wurzeln? Haben wir Zerwürfnisse überwunden? Was könnte es bedeuten, mit offenem Herzen mich selbst und die Welt wahrzunehmen? Lasse ich Begegnung zu? Wie kann ich neues Bewusstsein entwickeln? Es wird theoretisches und praktisches vermittelt teilweise jeder für sich, teilweise in kleinen Gruppen.
Dr. med. Michael Seefried - Arzt, familiensystemische Arbeit, Schularzt, Paracelsus Zentrum Sonnenberg Zürich, Gründung und  Vorstand der Steinerschule Freie Schule Erlbach
Denis Bitterli, Schulleiter, Mediator, Gründer und Schulleiter der Gallenacher Schule Pratteln, Leiter vom Friedensinstitut Basel, Präsident Verband Mediation

27. Das Ordnungsgefüge in der Architektur des Mittelalters und der Renaissance
Wir werden an Beispielen das “Ordnungsgefüge” in der Architektur des Mittelalters und der Renaissance betrachten und versuchen einige einfache Formen eines Masswerkes zu konstruieren. Erforderlich sind ein guter Zirkel, Geodreieck und Farbstifte. Karlheinz Lauer